D R E I L Ä N D E R T O U R
A L P E N Q U E R U N G
Diesen Sommer haben wir uns vorgenommen, uns selber und unsere Ausrüstung für die grosse Reise auf Herz und Nieren zu prüfen. Haben wir die Ausrüstung richtig zusammengestellt? Welche Änderungen und Ergänzungen müssen vorgenommen werden? Mögen wir, mit unseren vollbepackten Stahlrössern überhaupt über die Alpenpässe?
Ende August sind wir losgefahren mit der vagen Route im Kopf; Walensee, Chur, Oberalppass, Furka und Grimsel.
Die ersten drei Tage waren eine Qual, der erste Pass, der Oberalp, eine Schinderei. Furka und Grimsel erradelten wir dann erstaunlich einfach, sechs Tage später hatten wir Susten, Gotthard, Nufenen, Simplon und Lukmanier überquert. Die Beine blieben schwer, wurden aber nie noch schwerer.
Viel altbekanntes erscheint aus der Fahrradperspektive in neuem Licht. Steigungsprozente werden plötzlich ein Thema. Alte Passstrassen die nur noch für Fahrräder offen sind, werden zu Höhepunkten. Wie wunderbar ist es, Pässe wie Susten, Nufenen und Lukmanier wochentags mit dem Rad zu überqueren und im Abendlicht das Bedrettotal hinauf zu fahren oder im Nieselregen das Bleniotal zu erkunden.
Grimsel, Passstrasse